Es ist ein interessantes Phänomen: Ein Monat mit 22 Arbeitstagen fühlt sich völlig anders an als einer mit nur 19. Diese Differenz von drei Tagen kann darüber entscheiden, ob wir unsere Ziele im Job erreichen oder ob wir Überstunden ansammeln müssen. Wenn wir die Berechnung Arbeitstage beherrschen, gewinnen wir die Kontrolle über unsere wertvollste Ressource zurück: unsere Zeit.
Oft unterschätzen wir, wie sehr äußere Faktoren unsere Produktivität beeinflussen. Feiertage, regionale Besonderheiten und die klassische Verteilung von Wochenenden spielen eine enorme Rolle. Wer seine Projekte auf Basis der tatsächlichen Netto-Arbeitstage plant, statt nur grob in Wochen zu denken, vermeidet das klassische "Ende-des-Monats-Chaos".
Planen Sie niemals 100% Ihrer Arbeitstage mit Aufgaben voll. Kalkulieren Sie immer einen Puffer von mindestens 15% ein. Wenn die Berechnung der Arbeitstage Ihnen 20 Tage für einen Monat ausspuckt, planen Sie nur für 17 Tage. Die restlichen drei Tage wird die Realität (E-Mails, Meetings, Unvorhergesehenes) ohnehin für Sie beanspruchen.