Krankengeld ist eine sogenannte Entgeltersatzleistung der gesetzlichen Krankenkasse. Es springt immer dann ein, wenn dein Anspruch auf Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber endet. In der Regel passiert das nach 42 Tagen – also sechs Wochen – ununterbrochener Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit.
Stell dir das Ganze wie ein Sicherheitsnetz vor. Es ist zwar etwas grobmaschiger als dein normales Gehalt, sorgt aber dafür, dass du nicht tief fällst. Dennoch: Wer sein Krankengeld berechnen möchte, merkt schnell, dass am Ende des Monats weniger auf dem Konto landet als gewohnt. Dieses „Loch“ in der Haushaltskasse rechtzeitig zu kennen, ist der Schlüssel für eine entspannte Erholungsphase.
Das Krankengeld wird nicht automatisch bis in alle Ewigkeit gezahlt. Für dieselbe Krankheit hast du innerhalb von drei Jahren Anspruch auf maximal 78 Wochen Unterstützung. Davon werden allerdings die sechs Wochen Lohnfortzahlung bereits abgezogen!